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  • Gabriele Bryant

Vom Sinn und Unsinn des Klout-Scores

Aktualisiert: 22. Jan 2019


Hübsche Überraschung heute morgen: @blumbryantag ist im Klout-Ranking der Kuble AG auf Platz 14 der Schweizer Social Media Agenturen. Mit einem Kloutscore von 44.10 etwas über dem Durchschnitt. Da schmeckt der Kaffee umso besser :-)   



Hübsche Überraschung heute morgen: @blumbryantag ist im Klout-Ranking der Kuble AG auf Platz 14 der Schweizer Social Media Agenturen. Mit einem Kloutscore von 44.10 etwas über dem Durchschnitt. Da schmeckt der Kaffee umso besser :-)

Aber was heisst das nun eigentlich? Nicht wirklich viel. Der Klout-Score basiert auf einem vollautomatischen Algorithmus, der den Online-Einfluss von Personen oder Unternehmen  messen soll. Was dazu herangezogen wird, sind die beiden Netzwerke Twitter und Facebook: Anzahl der Follower/Freunde (und deren eigene Klout-Relevanz), Anzahl Tweets und Beiträge und die Anzahl der Interaktionen. So weit so gut. Bei Personen sieht man aber hier schon den Haken an der Sache: Wer sein Facebookprofil mit den entsprechenden Privatsphäreneinstellungen versehen hat, fällt damit gleich vom Radar. Also geht es in der Hauptsache wohl um Twitter. Wer dort gut vernetzt ist und weiss, wie man twittert, liegt ziemlich automatisch vorne.

«Online» ist jedoch viel mehr als Twitter. Und auch mehr als auch Twitter und Facebook.

@blumbryantag ist als spezialisierte Online- und Social Media-Agentur nicht nur auf Twitter und Facebook aktiv, sondern hat auch einen Blog und einen Newsletter. Als Betreiberin der Agentur bin ich selbst auch privat auf Twitter und Facebook unterwegs, beruflich auf Linkedin und Xing aktiv, veröffentliche regelmässig Artikel in Fachzeitschriften und halte Vorträge. Klout stellt jedoch keine Verbindung her zwischen mir und der Agentur (obwohl diese immer mitgenannt wird),  zwischen den Präsenzen und Netzwerken und misst damit nur einen Bruchteil der gesamten Online-Aktivität dieses Unternehmens. Von der Relevanz für seine spezifische Branche ganz zu schweigen. 

Laut Wikipedia überlegen sich die Suchmaschinen, Klout in Zukunft als Relevanzgeber auch für die eigenen Scores heranzuziehen. Da sei Gott vor. Das umgekehrte Verfahren sollte meines Erachtens um Einiges sinnreicher sein: Klout sollte die Suchmaschinenergebnisse als Relevanzgeber für seine Ergebnisse nutzen...

Was mache ich jetzt damit? Ich gehe jetzt mal ein bisschen PR machen auf Facebook und Twitter (dafür ist der Klout-Score sehr nützlich!) und denke mir meinen Teil.

Gabriele Bryant