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  • Gabriele Bryant

10 Aspekte für erfolgreiches Influencer Marketing

1. Konzept

Wie immer, steht auch beim Influencer Marketing das Konzept am Anfang: Was wollen Sie erreichen, bei welcher Zielgruppe, was wollen Sie dafür ausgeben und wie werden Sie den Erfolg messen? Messgrössen könnten Impressionen oder Reichweite der Influencer-Beiträge, Reaktionen auf Influencer-Beiträge, mehr Sichtbarkeit für bestimmte Suchbegriffe, Klicks auf seine oder auf Ihre Webseite, etc.


2. Plattformen

Unterschiedliche Zielgruppen nutzen unterschiedliche Plattformen, also sollten Sie auch in der Auswahl geeigneter Influencerinnen nicht nur darauf achten, wie viele Follower sie haben, sondern auch, auf welchen Plattformen sie am stärksten sind. Snapchat oder Tiktok kann super sein für sehr junge Zielgruppen. Instagram ist ebenfalls eine gute Wahl für allgemeinere und nicht ganz so junge Zielgruppen, Facebook sowieso. Noch besser ist es jedoch, wenn die Influencerin auch auf YouTube ist oder einen Blog führt, denn hier wird das kurze Strohfeuer der Social Media Beiträge um langfristig auffindbare und wirksame Beiträge und Backlinks auf Ihre Webseite ergänzt.


3. Selektion

Influencer, ihre Themen und ihr Stil müssen zu Ihrer Marke, Ihren Themen und Ihren Zielgruppen passen, um authentisch zu sein und zu funktionieren. Prüfen Sie die Follower des Influencers, schauen Sie sich das Engagement seiner Community an. Prüfen Sie Referenzen: Mit welchen Marken hat der Influencer schon zusammengearbeitet? Muss es ein grosser oder darf es auch ein kleiner Nischen-Influencer sein? Und ganz wichtig: Überlassen Sie Ihr Marketing nicht den Influencern, die Sie von sich aus ansprechen. Suchen Sie selbst auch aktiv nach den passendsten Partnern.


4. Zusammenarbeit

Influencer Marketing soll ein professionelles Win-Win-Projekt sein. Eine gute und konstruktive Zusammenarbeit ist daher wichtig. Bekommen Sie alle Auskünfte in nützlicher Frist? Beantwortet Ihre potentielle Partnerin all Ihre Fragen klar und vollumfänglich? Wenn nicht, dann lassen Sie es lieber sein.


5. Vorbereitung

Bereiten Sie ein Briefing vor, das Ihre Ziele und Zielgruppen beschreibt, ebenso wie die Erfolgskennzahlen, die Sie sehen möchten. Besprechen Sie Inhalt, Art und Stil der Beiträge mit dem Influencer, um sicher zu sein, dass sie zu Ihnen passen, aber auch zu ihm und seiner Community. Alles, was nicht passt oder wie Werbung wirkt, wird auffallen und kann negative Reaktionen bei der Zielgruppe auslösen.


6. Verhandlung

Verhandeln Sie über Entlöhnung und andere Aspekte der Zusammenarbeit. Halten Sie Punkte wie Inhalte, Plattformen, Anzahl und Frequenz der Beiträge, den Redaktionsplan, das Licensing, Rechte an Inhalten, Texten und Bildern/Videos schriftlich fest.


7. Eigene Aktivität

Lassen Sie nicht nur über sich sprechen. Sprechen Sie mit. Erzählen Sie selbst auch vom Besuch der Influencerin, machen Sie selbst Fotos oder teilen/verarbeiten Sie den Content, der Ihnen fixfertig geliefert wird, auch auf Ihren eigenen Kanälen. Leichter kommen Sie nicht an gute Inhalte.


8. Kontrolle

Um sicherzugehen, dass alle Beiträge dem Briefing entsprechen, sollten Sie sie idealerweise vor der Veröffentlichung gegenlesen oder wenigstens direkt danach, sodass nötigenfalls Korrekturen gemacht werden können. Betreiben Sie aber bitte kein Micromanagement und tüpfeln Sie keine «i»s, sondern achten Sie auf die wichtigsten Kriterien und vertrauen Sie Ihrem Partner. Sorgen Sie dafür, dass Sie für Fragen immer erreichbar sind, um in kürzester Frist antworten zu können.


9. Dokumentation

Dokumentieren Sie die Beiträge nach der Veröffentlichung. Machen Sie Screenshots, sichern Sie Links, lesen Sie Kommentare und messen Sie die Performance – um den Erfolg Ihrer Kampagne zu definieren und um beim nächsten Mal auf dieses Wissen zurückgreifen zu können.


10. Nachhaltigkeit

Ein kurzes einmaliges Projekt kann wie ein Feuerwerk viel Resonanz bringen, die dann aber auch genauso schnell verpufft. Eine längerfristig angelegte, vertrauensvolle Zusammenarbeit sorgt immer wieder für positive Sichtbarkeit und heisst dementsprechend auch nicht mehr «Influencer Marketing», sondern «Influencer Relations».