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«I'M ON SOCIAL MEDIA BECAUSE IT SELLS STUFF.»

Gary Vaynerchuck, Unternehmer und Investor, am World Travel & Tourism Council 2015

Social Media strategisch einsetzen:

«Liebe Gabriele - Wenn du einen Kurs ausschreibst, schaue ich immer genauer hin, weil ich weiss, dass deine Events kurz und knackig, informativ, relevant und praxisorientiert sind! Und das Handout ist super! Merci vielmal.»

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Es gibt viele Booking Engines auf dem Markt - welche ist die beste? Eine Hilfestellung.

06.03.2017

New and improved: Der aktuelle Überblick über das Angebot der Internet oder Web Booking Engines bietet Hoteliers eine Hilfestellung bei der Suche nach der passenden IBE für die Hotelwebseite.

Textvorlage für den entsprechenden Artikel im Hotelier 1/2017:

Der Wunsch und die Idee wurden am HospitalityCamp 2015 geboren und 2016 weiter gesponnen und ergänzt: Eine Hilfestellung zu haben für das vielfältige und schwer zu überblickende Angebot an Internet oder Web Booking Engines (IBE oder WBE). Jede IBE/WBE hat ihre eigenen spezifischen Vor- und Nachteile und präsentiert die Informationen dazu auf der eigenen Webseite. Die Informationen werden natürlich durch jeden Anbieter anders aufbereitet und in andere Worte und Werte gefasst. So ist der direkte Vergleich zwischen den Produkten schwierig und zeitraubend. Deshalb haben wir die wichtigsten Aspekte zusammengetragen, die bei der Entscheidung für oder gegen eine IBE relevant sein können. An der resultierenden Umfrage durch die Blum,Bryant AG haben 22 Anbieter aus dem DACH-Markt teilgenommen. Die Übersicht der Ergebnisse liegt nun vor – neu sortiert und ergänzt – und kann bestellt werden. Hier einige relevante Aspekte und Ergebnisse:

Die Basics: Bezahlmodell, Support, Sprachen, Währungen und Zahlungsmöglichkeiten
Einer der wichtigsten Aspekte: Kostet die IBE eine Kommission/Gebühr pro Buchung oder pro Zimmer oder gibt es einmalige/regelmässige unabhängige Zahlungen? Und: Ist Support inklusive oder separat kostenpflichtig?
Auch die Sprache ist nicht zu unterschätzen. Eine englischsprachige IBE kann natürlich auch auf einer deutschsprachigen Hotelwebseite eingesetzt werden – könnte jedoch sicher auch manch buchungswilligen Gast ziemlich irritieren. Daher die Frage: In welchen Sprachen ist die IBE verfügbar? Und – fast ebenso wichtig: in welchen Sprachen gibt es Support?
Die Zahlungsmöglichkeiten müssen den Ansprüchen der Gäste genügen und dürfen heute gerne auch die Bezahlung mit Google Wallet, Apple Pay o.ä. beinhalten, um wirklich topaktuell zu sein.

Layout und Design: Attraktivität, Anpassbarkeit und Mobiltauglichkeit
Eine IBE sollte eine in sich attraktive und nutzerfreundliche Oberfläche aufweisen. Diese sollte idealerweise auch noch soweit an das Erscheinungsbild des Hotels angepasst werden können, dass der Nutzer nicht das Gefühl hat, auf einmal ganz woanders zu sein. Mobiltauglichkeit bez. Responsive Design sollten heute selbstverständlich sein, sind es aber leider immer noch nicht überall.

Angebots- und Preisstrukturierung: Raten, Packages und Zusatzverkäufe

Ein Hotel sollte mit der eigenen IBE nicht nur Zimmer verkaufen können, sondern auch ganze Packages und Zusatzangebote. Schön, wenn der Nutzer sich zudem sein eigenes Paket an Leistungen zusammenstellen und/oder in einer Buchung verschiedene Ratentypen kombinieren kann. Und wenn dann noch für mehrere Kinder in verschiedenen Altersstufen Zimmer dazu gebucht werden können, sind Eltern und Hoteliers glücklich. Weitere Fragen: Kann jedes Zimmer auch einzeln verlinkt und verkauft werden? Bietet die IBE die Möglichkeit, die aktuellen OTA-Preise als Vergleich anzuzeigen – entweder intern oder über ein externes Tool wie Liverate? Und: Bietet die IBE auch eine Rezeptionsmaske für den einfachen Verkauf am Telefon?

Kommunikation mit dem Gast: vor, während und nach der Buchung:
Meist nicht lebenswichtig, da viele Hoteliers eigene Tools dafür haben: Post- und Pre-Stay Kommunikation mit dem Gast über die IBE. Sehr schick, aber selten anzutreffen sind so genannte Exit Overlays oder auch Re-Marketing-Möglichkeiten, um Buchungsabbrecher abzufangen oder nachträglich zur Buchung zu bewegen.

Tracking und Statistiken: Abbrecher und Klicks verfolgen.
Wer nicht weiss, was in der IBE passiert, kann auch nicht sagen, ob oder wie gut sie funktioniert. Daher die Fragen: Sammelt die IBE eigene Daten, die zeigen, wo Bucher abbrechen oder was sie buchen, bis hin zum einzelnen Zimmer oder Zusatzangebot? Können auch Tracking-Codes anderer Tools eingebaut werden, zum Beispiel, um den Erfolg von Facebook Ads zu messen?

Die Schnittstellen: Problemloser Datenfluss zwischen Systemen

Die Hotel-IT ist oft sehr fraktal, einfach weil es keine Lösung gibt, die wirklich alle wichtigen Funktionen in einer einzigen Oberfläche optimal vereint: CRS, PMS, GDS, Online Booking, Channel Management, Metasuche, Revenue Management, etc. Natürlich würde ein „komplett-macht-glücklich“-Paket das Leben einfacher machen. Die meisten IT-Systeme sind jedoch sehr komplex und unterliegen vor allem einem hohen technischen Weiterentwicklungsdruck. Wer alle Systeme gesamthaft anbietet, muss so optimal aufgestellt sein, dass die optimale technische Aktualität jedes einzelnen Bestandteils immer gewährleistet ist. Deshalb gibt es auch viele Anbieter, die sich erfolgreich auf eines oder wenige Systeme fokussieren. Ein weiterer potentieller Nachteil einer Gesamt- oder Mehrfach-Lösung: Das Hotel ist dann in mehreren wichtigen Aspekten von einem einzigen Anbieter abhängig und ein Wechsel des Systems wird unter Umständen zur Herkulesaufgabe. Da kann es die bessere Alternative sein, die individuell beste IBE mit den jeweils besten externen Systemen zu verlinken.

Suchmaschinenoptimierung: Darf Google mitlesen?
Eine IBE funktioniert meist wie eine eigene kleine Webseite, getrennt von der eigentlichen Hotelwebseite. Schön, wenn dann auch die Einträge in der IBE so optimiert werden können, dass sie von Google registriert und gefunden werden.

Portfolio: Welche anderen Produkte bietet der Anbieter?
Zwar gibt es – wie oben bemerkt – keine Anbieter, die wirklich alles Wünschbare in einem Produkt optimal vereinen, Aber es gibt natürlich Anbieter, die mehrere gute Lösungen in einem Paket anbieten und damit das Leben vielleicht etwas einfacher machen können.

Die Konversionsrate
wurde dieses Mal nicht abgefragt. Erstens kommen von den Anbietern nicht immer aussagekräftige bzw. vergleichbare Angaben. Zweitens sind Angaben zur Konversionsrate einer IBE immer sehr relativ zu sehen. Denn für den erfolgreichen Direktverkauf kommt es ja nicht nur auf die IBE an. Sondern auch darauf, dass die Webseite schon so gut funktioniert, dass der Nutzer überhaupt bis in die IBE gelangt ist. Und natürlich darauf, mit welchen Inhalten, Angeboten und Preisstrukturen die IBE vom Hotelier bestückt wurde.
Für einen Branchen-Benchmark braucht es verlässliche und/oder aktuelle Studien. Diese gibt es jedoch nicht. Der mehr oder weniger anekdotische Branchen-Benchmark für abgeschlossene Buchungen liegt zwischen 2 und 5%, aber es ist völlig unklar, was eigentlich gemessen wurde: Konversion über die gesamte Webseite vom Start bis zur Buchung oder nur die Konversion innerhalb der IBE?


Die Übersicht kann hier auf der Webseite gegen eine geringe Schutzgebühr angefordert werden. TeilnehmerInnen des HospitalityCamps erhalten die Übersicht kostenlos.

Die folgenden Anbieter haben an der Umfrage teilgenommen. Bei der Auswahl wurde unter anderem darauf geachtet, dass die Anbieter regionale Ansprechpartner haben und Support auf deutsch anbieten:

AvailPro
BusyRooms
DIRS21
Ghix SuperBooking
HotelNetSolutions
hotelwebservice
OnlineRes
Oracle
Profitroom
Protel
Reconline
Resavio
Seekda/Hotelpac
Simple Booking
Sirvoy
STC
Synxis/GlobRes
Travelclick
Viato
Vioma
Webbox
Windsurfer


Autorin: Gabriele Bryant









Übersicht Web Booking Engines 2017

Das Update: Die aktuelle Übersicht über Web Booking Engines im deutsch-sprachigen Raum können Sie auf dieser Seite anfordern!

IBE Übersicht
 
 

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